Wie kann Programmierung bei Menschen aussehen?

Betroffene berichten oftmals, dass sie es empfinden wie einen Magneten der sie dahin zieht sich selbst zu verletzen, zu zerstören. Wenn alle anderen Dinge außer sich selber weh zu tun oder sich zu töten hoffnungslos erscheinen ist mit großer Wahrscheinlichkeit ein Programm am Laufen.

Die Botschaften, die während eines Mißbrauchs, rituellem Mißbrauchs vermittelt werden dienen einzig dem Zweck die betroffene Person bei "der Stange zu halten". Die Botschaften beinhalten: Stillschweigen, Hingabe zur Gruppe der Täter, das Verhalten der Betroffenen, Indoktrination, Kontrolle der mißbrauchten Person auf lange Sicht, formen der Person damit sie später selber im Kult bleibt und nicht ausbricht (Zugriff auf Lebzeit). Sogar die Berufswahl und Partnerwahl kann davon betroffen sein. Erst wenn wir uns an den Mißbrauch erinnern stolpern wir über diese versteckten Botschaften. Sie werden im Unbewußten abgespeichert. Dies hat einen sehr negativen Einfluß auf das Leben der Betroffenen. Es kann den Heilungsverlauf zum Stillstand bringen, zum Beispiel dass die Therapie abgebrochen wird. Um soetwas in einen Menschen hineinzusetzen, bedarf es Methoden, die extrem sind. So werden zum Beispiel Elektroschocks angewendet, und während dieser Tortur wird dann immer wieder gesagt, dass die gefolterte Person sterben muss wenn sie redet. Das Ganze wird dann etwas erhöht in der Intensität und der Satz wird wiederholt. Klar, die Person wird nicht reden.

Zuerst wird es schwierig sein überhaupt zu erkennen, dass solche Botschaften im Unbewußten existieren. Miest kommt dies zu Tage, wenn wir uns an bestimmte Dinge des Mißbrauchs erinnern. Zu lange schon, haben wir diese Botschaften in uns. Sie gehören für uns zum Leben einfach dazu.

Die Botschaften können sein:

Wenn Du redest, kommst Du in die Hölle  

-erzähle es keinem, oder ich töte Dich

rede niemals darüber, oder es muß jemnad sterben

Erzähle es nicht, da dies eine private und keine öffentliche Sache ist. Wenn Du etwas erzählst, gehörst Du nicht    mehr zu unserer Familie

Niemand wird Dir je Glauben. Sie werden denken, Du bist verrückt

niemals wirst Du davon kommen

Du kannst ohne uns niemals überleben

Tu was ich sage, oder ich töte Deine Schwester/Bruder

Wenn jemand herausfindet was Du getan hast, werden sie Dich einsperren

du wirst immer einer von uns sein

Es ist klar, dass diese Person nie reden wird, was ihr wiederfahren ist, solange nicht, bis diese Botschaften wiederlegt wurden. Es gibt aber auch noch eine andere Art von Botschaften, die benutzt werden. Zumindestens da wo ich "benutzt" wurde. Nicht alles trifft zu, ich wollte nur die Liste etwas vollständiger gestalten:

Jesus/Gott ist schlecht

Jesus/Gott hasst Dich und wird Dich niemals akzeptieren

Du gehörst zu Satan

Schwarze Meschen/Katholiken/Homosexuelle/ und so weiter sind schlecht und sollten sterben

Du bist schlecht, Du bist erfüllt vom Bösen

Du bist verheiratet mit Satan

Zu Töten und Blut geben Dir Leben

Satan ist Gott

Die Listen sind nicht vollständig uind sehr variabel. Ich will nur deutlich machen, wie pervers es ist und warum es Auswirkungen hat. Man muss sich nur die Sätze anschauen, die ein Kind ständig unter Schmerzen, Folter und anderem ausgesetzt wird. Dann bekommt man eine Idee warum es einen Menschen so beeinflusst.  Auch  werden bestimmte Daten in einem hineingesetzt, um zum Beispiel wieder zurück zu kommen zu der Gruppe/Kult. Das kann sein: Wenn Du ein Kind bekommst, wenn Du heiratest und so weiter. Oder bestimmte "Hohetage/Festtage". Dann sollst Du anrufen und Kontakt aufnehmen. Wie gesagt, es hat viele Aspekte und ist sehr komplex. Aber auch in diesem Bereich der Heilung ist innere Heilung möglich. Es ist ein langsamer und recht schwieriger Prozess. Erst einmal muss es erkannt werden. Das kommt meistens wenn wir uns an den Mißbrauch erinnern. Ja, schmerzlich ist es ebenso. Das Schwierige an der ganzen Sache ist, dass es so lange schon ein Teil von uns selber ist. Erkennen können wir Überlebene es unter anderem daran, dass wir irrational denken (z.B. Wenn ich einen einen Hund sehe, werde ich von den Tätern beobachtet). Schreibe Diese Botschaft nieder und setze einen Gegensatz dazu auf (z.B. Durch den Hund kann keiner beobachtet werden. Er ist harmlos). Hinterfrage diese Botschaften. Ist es heute noch wahr oder falsch. Wenn Du denkst , diese Botschaft ist falsch, versuche vorsichtig zu fragen wo dies herkommt. Wann hast Du es gelernt. Am Besten gehst Du da nicht alleine durch sondern mit Hilfe.  Die Botschaft könnte auch "Ich werde niemals davon kommen, frei sein, es sei denn ich sterbe". Das ist eindeutig eine Falschaussage. Der Mißbrauch findet heute nicht mehr statt. Heute bist Du sicher und nicht gestorben. Prüfe solche Sätze wenn Du sie erinnerst. Es kann hilfreich sein über Dinge zu sprechen die Du neu entdeckst, oder sie aufzuschreiben. Wenn Du anfängst mit anderen diese Dinge zu teilen baust Du Dir selber eine Netzwerk auf in dem Du sicher bist. Das kann in Therapie sein, oder gute Freunde. sie aber sicher, dass es gute Freunde sind die Dir nicht weh tun. So ein Freundeshelferkreis kann hilfreich sein, wenn Du innerlich verwirrt bist und nicht mit Dingen umgehen kannst. Wenn das Verlangen zu groß wird und Du es am liebsten in die Tat umsetzen möchtest (z.B. Ich rufe nun doch einen der Täter an und nehme wieder Kontakt auf weil es so sein muss, und doch weisst Du es muß nicht so sein).

Je mehr Du erinnerst was Dir wiederfahren ist, um so mehr wirst Du erkennen welche Botschaften dahinter stehen könnten. Lasse Dir Zeit auf diesem Weg. Suche Dir auch Hilfe. Es ist niemals ein Zeichen der Schwäche um Hilfe zu fragen sondern ein Zeichen der Stärke. Sei nicht verzweifelt wenn es darun geht, dass Du Situationen Deines Mißbrauchs erinnerst und auch die dazugehörigen Botschaften. Gehe nicht darauf ein, dass Du es z.B. verdient hast Dich nun weh zu tun nur weil Du nicht "gehorsam" der Gruppe/Kult gegenüber warst. Sage Dir dann, dass es vorbei ist. Du sicher bist und nun Dein eigenes Leben führst. Ohne Schmerzen und Gewalt.

Es ist ein schwieriger Weg, kein Zweifel, aber ich bin sicher Du wirst es schaffen.  

 

    Programme erkennen  

Der erste Schritt hier könnte sein, zu erkennen, wie es sich anfühlt, wenn alles normal ist. Also keine Auslöser erwischt wurden oder Programme ablaufen. Das bedeutet sich zu erinnern, wie es sich anfühlte, als man sich komplett sicher fühlte. Der nächste Schritt könnte sein, die Verbindungen zu erkennen, die hinter bestimmte Denkmuster stehen. Diese sind meist indoktriniert.

ein Programm erkennen. Das ist nicht immer einfach. Manchmal fühlt es sich an als wenn man die Verbindung zur Realität verloren hat. Es kann sich auch anfühlen als wenn einem schwindelig ist, oder ich gehe innerlich und äußerlich auf Distanz, ziehe mich in mich selbst zurück. Es fühlt sich vielleicht so an als ob man sich entfernt auch wenn man es körperlich nicht tut. Einfach nur weg. dann ist es gut zu wissen, dass es normal ist was Du fühlst und denkst. Egal wie schmerzlich es sein kann, ich weiss es kann sehr schmerzhaft sein, sich zu vergewissern wie die Umgebung ausschaut. Du lebst und das ist gut so. Die eigene Umgebung nicht aus den Augen zu verlieren, sich dessen bewußt zu sein. Wenn Du nachdenkst, zu erkennen ich kann immer noch denken, und das ist auch gut so. Schwierig wird es nicht hineingezogen zu werden. Dem nachzugeben würde bedeuten den Kreislauf auf ein Neues zu starten. Auch wenn es noch so verlockend ist. Gestatte Dir selber dich selbst zu wertschätzen, Deine Wünsche und Träume nachzugehen, Deine eigenen Ideen umzusetzen. Zu oft und zu lange wurdest Du manipuliert, nichts anderes ist Programmierung eines Menschen. Wenn Du Deine Ideen, Wünsche und Träume umsetzt, kippt eventuell die Balance zwischen dem, was Dir immer wieder vermittelt wurde. Es hat dann nicht mehr ganz so viel Einfluß auf Dein Denken und Leben.

Aktivierte Programme könnten ein Verhalten hervorrufen das fremd Dir vorkommt und nicht Deiner selbst entspricht. Sehr wichtig ist es dass darauf zu schauen wie es sich anfühlt. Teilweise erkennen wir auch die Auslöser, auch Trigger genannt, dessen. Aber das ist erst einmal zweitrangig. Es ist wie eine persöniche Nachforschung. Welchen Effekt hat es gerade auf mein Gefühlsleben, auf meinen Körper. Am Besten ist es, wenn Du ein Ansprechpartner hast, mit dem Du dies durchsprechen kannst. Jemand der objektiv dabei ist. Wenn Du diese Nachforschung nach innen tust, wird Dir oftmals klar wie Deine Gefühle Dein Handeln lenkt. Und Du kannst es dann besser abwiegen. Wenn Du der inneren Botschaft glaubst und danach handelst, lebst Du das Programm aus. Es ist also aktiv. Dem geht oft eine Situation vorraus wo ein Auslöser zu finden ist, der dies eben auslöst. Diese Auslöser sind keine Programme. Sie mögen an Prgramme gebunden sein sind es jedoch nicht. Wie der Lichtschalter an der Wand. Er ist der Auslöser, dass die Lampe an der Decke brennt. Der Strom ist das Programm und die Lampe handelt nach dem Programm. Sie brennt. Und das ist wichtig zu vertehen. Ein Auslöser eines Programmes mag ein Programm starten, zum Beispiel sich zurückzuziehen in Isolation. Aber wenn wir merken, dass ein Asulöser da war, müssen wir es nicht tun. Wir können dagegen steuern. Da immer ein wenig Zeit zwischen dem Auslöser und dem Programm steht ist das unsere Chance da etwas zu tun. wir können nicht immer alle Auslöser kennen, mir sind meine bei Weitem nicht alle bekannt, aber da ich diese innere Nachforschung getan habe und immer wieder tue, erkenne ich, wenn es passiert ist. Bestimmte Gefühle und Indikationen weisen darauf hin: Hier läuft etwas. Manchmal fühlt man sich sehr krank oder es tut etwas weh. Ich halte es so, dass ich immer zu meinem Hausarzt gehe sollte es innerhalb einer bestimmten Zeit nicht weggehen. Es kann ja durchaus sein, dass ich krank bin. Es ist nicht alles Erinnerungen an den Mißbrauch. Und nicht alles ist eine Folge von Auslösern. Wenn ein Programm durch ein Auslöser "gestartet" wird, muss man sich dass wie bei einem Zug vorstellen. Einen Zug aus den Gleisen zu stoßen ist  fast unmöglich. Er folgt den Gleisen. So tun das auch Programme. Sie folgen den vorgegebenen und antrainierten Wegen. Um dem entgegenzusetzen braucht es Phantasie und Individualität. Es gibt keine einheitliche Lösung und kein einheitlicher Weg. Aber es ist möglich diesen Zug entgleisen zu lassen. Wage den Schritt. Einen einzigen Schritt von der Botschaft weg. Erlaube Dir eigenständiges Denken. Du wirst sehen, es nimmt den vorgegebenen Botschaften die Kraft. Um ein Programm aktiv zu halten muss es immmer wieder ausgelöst werden und danach gehandelt werden. Wenn einmal nicht danach gehandelt wird kann es schon ein Schritt in Richtung Heilung sein. Bitte lasse Dir dabei Zeit. Es kann schmerzvoll sein aber auch innerlich befreiend. Und nur einen Schritt nach dem anderen. Zwei Schritte auf einmal könnte Dich zum stolpern bringen. Um da gut durchzukommen ist es notwendig beide Seiten zu schätzen. Den Horror und die Schwierigkeiten und die Hoffnungen und Träume.   

Gib Deine Hoffnungen und Träume eine Chance. Gib Dir eine Chance.

                                                                                                                                                

 Welche Methoden dahinter stehen können

Da, wie schon mehrfach erwähnt, die Täter ein hohes Potential an Gewaltbereitschaft und Machtgier mit sich bringen, sind eigentlich keine Limits für die Täter gesetzt die, zum Beispiel Kinder, für ihre Zwecke mißbrauchen. Für viele Täter aus dem satanistischen Bereich ist es "hilfreich" ein Kind soweit "vorzubereiten", dass es alles tut was die wollen. Daher ist ein Programmieren eines Opfers eine willkommende Art und Weise. Das Opfer wird dadurch beinahe willenlos und auch unglaubwürdig sollte es mal reden. Denn man kann die Aussage dadurch soweit beeinflussen, dass es zu Wiedersprüchlichkeiten kommt und die Glaubwürdigkeit unterbunden wird. Auch ein Kind soweit in sich selbst zerplittern zu lassen (sich aufzuspalten) ist für die Täter hilfreich. Denn so hat das Kind auf die Erinnerungen eines stattgefunen Rituales keinen Zugriff.  Die Methoden, die dahin führen sind hart, brutal und menschenverachtend. Die UN bezeichnet sie als Folter. Und als solches sollte man es auch sehen. Ich werde hier ein paar Beispiele schreiben, welche ich erinnere.

1. Beispiel: "Wie man mir Glauben machte, dass die Personen, die mir dies antaten wirklich Macht haben"

Es war eine Vollmondnacht im Sommer. Wir waren auf dem Friedhof, welchen Friedhof kann ich leider nicht sagen. Vielleicht war es auch nur eine gewollt aufgebaute Kullise eines Friedhofes. Viel konnte ich nicht erkennen. Es war ein Grab ausgehoben worden und wir standen davor. Ich wurde gegriffen und in dieses Grab hinein gelegt in eine Kiste aus Holz, vollkommen unbekleidet, und es wurde zugeschüttet. Ich denke mal, ich muss nicht erklären in welcher Todesangst ich mich befand. Ich dachte ich müsste ersticken, nun doch sterben. Als ich schon lange  aufgehört hatte zu schreien, mich zu versuchen daraus zu befreien, öffnete sich das Grab wieder. Man war ich erleichtert. Luft und Licht. Der Mann, der mich frei ließ, verlangte von mir Dankbarkeit, denn er hätte mich erlöst mit seiner Macht. Ganz geglaubt habe ich das nicht und das merkte er auch. Also wurde ich erst einmal zusammen geschlagen und wieder in die Kiste gesperrt. Es ging von vorne los. Diesmal als Strafe, weil ich nicht gehorcht hatte und ihn gehuldigt hatte als meinen "Meister". Diesmal dauerte es tatsächlich so lange, bis ich vor Sauerstoffmangel so leicht ohnmächtig wurde. Erst dann hatten sie die Kiste und das Grab wieder geöffnet. Ich war so körperlich geschwächt, dass ich mehr als dankbar war der Person gegenüber die mich daraus erlöste. Ich schwor alles was die wollten, und glaubte auch den Worten der Personen um mich herum. Ich glaubte, dass die Person Macht besaß über Leben und Tod zu entscheiden. War ich doch aus der Ohnmacht heraus gerettet worden. Mir wurde erklärt, dass ich von den Toten wieder gekommen war. In meiner kindlichen Naivität glaubte ich jedes Wort. Ich war ja begraben worden und war gestorben in dem Grab. Dass ich nur ohnmächtig war wußte ich nicht. Dafür war ich noch viel zu klein. Somit wurde eine enge Bindung an die eine Person gelegt. Ich handelte aus "Dankbarkeit" und tat in der Nacht alles, was dieser Mann von mir verlangte. Heute weiß ich, dass ich aus purer Angst gehandelt habe. Angst noch einmal begraben zu werden. Von dem Feuer, welches da noch brannte und dem Verbrenne eines Tierkadavers habe ich nur am Rande etwas mitbekommen. Nicht nur der Schock des eben Erlebten sondern auch die "Drogen" hatten mich außer Schach gesetzt. Diese und ähnliche "Spiele" dienten dazu mich gefügig zu machen und eine Abhängigkeit zu bestimmten Personen innerhalb dieser Gruppe aufzubauen. Als Kind glaubt man tatsächlich an die Macht der Mitglieder dieser Gruppe/Kult. Man sah es ja mit eigenen Augen oder man merkte es selber wenn man das Opfer war.

 Heute ist mir durchaus bewußt, dass es psychologische Tricks waren und/oder optische Täuschung. Die Macht dieser Personen erstreckte sich nur solange auf mein Leben, solange ich klein genug war mich nicht wehren zu können. Solange ich mich nicht erinnerte. Diese falsche Macht endete mit dem Tag wo ich anfing mich bewußt zu erinnern und erkennen mußte, dass es nur darum ging das eigene bösartige Verlangen nach Macht auszuspielen gegenüber eines Schwächeren. Ich habe den Spieß umgedreht. Ich wende mich an die Öffentlichkeit, zum Beispiel mit dieser HP, ich erzähle von den Folterungen, den Idiologien und Ritualen. Ich habe erkannt, wer der Stärkere in dieser Sache ist. Das bin ich. Habe auch Du Mut. Vertraue Dir selber. Glaube nicht mehr den "Wahrheiten". Du bist nicht mehr hilflos wie damals. Heute darfst Du Dich wehren.

2. Beispiel "Du bist ein Kind Satans"

Die Gruppe, die ich kennen gelernt habe, hat an Satan als Herren der Welt geglaubt und an Dämonen. Sämtliche Werte der menschlichen Natur waren umgekehrt worden. Mitgefühl, Schmerzempfinden oder gar Trauer waren Zeichen der Schwachen, nur der Starke zählt. Und dies bedeutete Macht über die Schächeren in der Gesellschaft zu haben. Die normale Gesellschaft war eh in deren Augen schwach und eine Farce, nicht wert geachtet zu werden, denn es galt das Gesetz dieser Gruppe/Kult. Schon sehr früh habe ich gehört, dass ich Satan gehöre. Es wurde mir immer und immer wieder gesagt. Auch meine eigene Mutter brachte solche Sätze: "Du bist ein Kind Satans".  Dieses Wissen isolierte mich von meinen Altersgenossen. Wie sollte ich denen das auch erklären. Zumal darüber nicht gesprochen werden durfte. Die Strafen gegen das Schweigegebot waren zu hoch. Ein Kind hat auch seinem Vater, in diesem Falle Satan, zu gehorchen. Also alles zu tun, was dieser fordert. Es diente ja "lediglich" dazu "Groß und Mächtig" zu werden. Es gab Treffen, wo dies der zentrale Punkt war. Die Folter war  beinahe unerträglich, und immer wieder wurde der Satz wiederholt man sei ein Kind Satans. Auch wir Kinder mussten diesen Satz wiederholen, darauf schwören. Was uns Kindern an solchen Tagen erwartete ging an die Grenzen, physisch und psychisch. Es war eine Gehirnwäsche. Und am Ende glaubt man es. Abgesehen davon, dass man eh nur höchstens die Hälfte des Ganzen überhaupt mitbekam. Durch die enormen Schmerzen habe ich versucht nach innen zu fliehen, an einen Ort wo man mir nicht mehr weht tun konnte. Da die das aber wußten holten sie mich des Öfteren daraus zurück. Bis ich es geschafft hatte einen Ort zu finden den die nicht kennen. Dass dieses Verhalten ein inneres Aufspalten zur Folge hatte wußte ich damals nicht. Und das dieses Aufspalten von denen sogar erwünscht und gefördert wurde, auch nicht. Es entstand ein innerer Anteil, der sich als Kind Satans fühlte. Sehr lange Zeit wußte ich nichts davon. Dies war bewußt von denen angelegt worden. Heute noch ist es teilweise sehr schwer dagegen anzugehen und zu wiederlegen. Aber Gott sei Dank ist es möglich.

Wenn Du Dich als ein Kind Satans fühlst, siehe doch einmal genauer hin. Du hast biologische Eltern. Ist Dein biologischer Vater Satan selber? Ich denke mal nicht. Ich glaube auch nicht, dass Deine Mutter eine Jungfrauengeburt hatte. Versuche logisch daran zu gehen. Sie wollten Dir nur weismachen, dass Satan Dein Vater ist. Es ist nur die Idiologie der Gruppe, des Kultes, aber gewiß nicht die Realität. Ich weiß, es fällt Dir vielleicht schwer zu glauben. Aber vertraue mir. Ich weiß wovon ich spreche, ich habe es selber hinter mir. Ich habe erkannt, dass diese Gruppe mich nur angelogen hat, mich nur benutzt hat damit deren Machtgier und Sadismus ausgelebt werden kann. Rate mal, warum es sehr oft  Kinder sind, die dies durchleiden müssen. Kinder sind den Erwachsenen unterlegen, körperlich wie vom Wissen her. Diese Leute vergreifen sich nur an Schwächere. Doch heute bist Du nicht mehr der Schächere sondern stärker als die. Du erinerst Dich, was sie nie wollten dass es passiert, Du wehrst Dich, was in deren Augen nie hätte anfangen dürfen. Sie haben gegen Dich verloren.  Und sie wissen es !! Du warst niemals ein Kind Satans. Biologisch ist dies nicht möglich. Es ist ein abstraktes Glaubenssystem, voller Gewalt und Verachtung. Heute bist Du davon frei. Du mußt es nicht mehr glauben, denn Du weißt es besser. Wende dieses Wissen an, denn Du darfst dies tun. Glaube mir, Du mußt nicht sterben wenn Du diese indoktrinierte "Wahrheit" über Bord schmeißt. Es war eine Lüge und wird immer eine Lüge bleiben.

3. Beispiel "Du bist erfüllt vom Bösen"

Dies ist eine doppeldeutige Aussage und hat damit verschiedene Bedeutungen. Eine Ausage die ich gehört habe ist, dass ich vollständig vom Bösen durchdrungen war und auf der Seite dessen stand. In diesem Fall war eigentlich das normale Denken eines Menschen gemeint, also die Werte die in unserer Gesellschaft als positiv empfunden werden. Ich musste natürlich lernen was es bedeutete. Gut war was falsch war. Ein Tier zu quälen und zu töten war falsch aber in diesem Kult richtig.  Andere Kinder zu foltern war falsch aber bei denen richtig. Was ich meine ist, dass das Böse für diese Leute genau das Gegenteil beinhaltete. Auch nur ein winziges Zögern veranlaßte diese Leute dazu uns hart zu bestrafen. Ungehorsam war auch böse. Dies mußte unterbunden werden. Die Strafen waren wieder Folter verschiedener Art. Oftmals so extrem, dass es zu todesähnlichen Erfahrungen kam. Die wiederum zur Folge hatten, dass diese Erfahrungen innerlich weggespalten wurden. Da sich diese Prozedur ständig wiederholte ging ich damit um und lernte dies zu ertragen soweit es mir möglich war. Auch ich kehrte diese Werte um. Für mich wurde Schwarz zu Weiß und anders herum. Ich hatte keine andere Wahl wollte ich nicht auf dem Altar liegen um die Strafe zu erhalten. Als sie dies geschafft hatten, was nicht sehr schwer war, ich war ja noch ein Kind, kippte dieser Satz. Nun hieß es ich sei vom Bösen durchdrungen für diese Welt. Man erklärte mir sehr genau und natürlich wieder mit Schmerzen verbunden, dass ich für diese Welt nun als Böse galt. Ziel dieser brutalen Gehirnwäsche ist es, das Opfer zum Schweigen zu bringen und zum Gehorsam zu erziehen. Beides. Als Kind ist man verwirrt, da man nicht mehr weiß was richtig und was falsch ist. Man lernt in beiden Realitäten sich zurecht zu finden. In der einen voller Gewalt und Hoffnungslosigkeit versucht man keinerlei Regung mehr zu empfinden noch Mitgefühl (es war ja falsch) und in der anderen Realität, wo genau dieses Verhalten (anderen Schmerzen zuzufügen und/oder zu töten, z.B. Tiere) verkehrt war, verheimlichte man es. In beiden "Welten" hielt man die andere zurück. Für die Täter ist diese Trennung wichtig. Es ermöglicht denen so weiter zu machen wie bisher. Das Kind bleibt den Tätern erhalten für weitere Folterungen und sexuellen "Spielen".

Also dieser Satz ist doppeldeutig. Aber bitte glaube mir. Du bist nicht vom Bösen durchdrungen. Das hat man versucht Dir glauben zu machen. Du warst ein Kind, mußtest unglaubliche Schmerzen erdulden und auch anderen zufügen. Nicht Du bist es der hier böse ist. Nein Du nicht, sondern die Erwachsenen. die Dir dies antaten. Die Erwachsenen, die dafür sorgen sollten dass Du liebevoll aufwächst, in Geborgenheit. Nicht mit Folter, Tod und Qualen. Sie wollten nur erreichen, dass Du schweigst, keine Fragen stellst und nicht ausbrichst. Dein Denken sollte  soweit manipuliert werden, dass Du nicht mehr den Unterschied  sehen konntest. Den Unterschied zwischen richtig und falsch. Heute aber kannst Du den Unterschied sehen. Heute darfst Du nach Deinen Werten leben. Werten, die darauf aufgebaut sind das Leben zu achten. Ja, Du liest richtig. Du darfst hinterfragen. Auch wenn Du wie ich, andere gequält hast und Tiere getötet hast, bist Du nicht schlecht und schon gar nicht vom Bösen durchdrungen. Du hattest keine Wahl wolltest Du nicht selber gefoltert werden. Und Du hattest auch keine Wahl als denen zu glauben. Du warst ein Kind. Versuche diesen Denkkreislauf zu unterbrechen. Du bist nicht böse. Und Du bist auch nicht schuld. Du bist ein Mensch den man liebhaben kann. Mit Sicherheit sehr feinfühlig und sanft. Und innerlich voller Schmerz. Aber auf keinen Fall vom Bösen erfüllt. Du hast alles getan um zu überleben. Diese Hölle auszuhalten. Und das war auch gut so. Doch heute beginnt ein neues Kapitel. Du bist liebenswert und wert geliebt zu werden. Nicht so wie damals sondern aufrichtig mit Achtung. Glaube diesen Satz nicht mehr. Er ist falsch. Er ist eine Lüge. Schaue genauer hin. Du hast diesen Satz wie ich unter Schmerzen und Todesangst gelernt. Hat er somit bestand in Deiner Welt wie sie heute ist? Bei mir nicht.

Habe kein Angst auch solche Dinge zu hinterfragen. Zu lange schon beeinflußten sie Dein Leben zum Negativen hin. Zu lange schon hat Dir niemand geglaubt. Aber sei Dir sicher: Ich glaube Dir. Habe Mut diese Themen anzusprechen und auch durchzusprechen. Du wirst sehen, keiner wird sterben noch wirst Du wieder Schmerzen aushalten müssen. Diese Zeit ist vorbei. Natürlich darfst Du auch zweifeln. klar, das ist ligitim. Aber lasse die Zweifel nicht Deinen gesunden Menschenverstand überschatten. Mache Dir deutlich unter welchen Umständen Du all dies gelernt hast. Und wer die waren, die Dir dies antaten. Es waren kranke und perverse, völlig schwache Erwachsene. Erwachsene, denen es nur darum ging ihr minderwertiges Selbstbewußtsein aufzupolieren in dem sie sich an Kinder vergriffen. Schön verpackt und in einer Gruppe Gleichgesinnter. Alleine haben sie sich das nicht getraut. Aber Du bist nicht schwach sondern stärker als Du glaubst. Verzweifle nicht sondern sei mutig. Ich weiß, dass Du es kannst. Wenn ich es geschafft habe, kann es jeder. Ich bin auch nur ein Durchschnittsmensch. Ich möchte, dass Du frei sein kannst. Frei von dem von damals..................   

Wenn man einmal erkennt, was hinter den Sätzen und Handlungen steht hat man die Chance dagegen anzugehen. Es verliert den Einfluß und die Macht über einen selbst. Und somit gewinnt man selber. Es ist wirklich nicht einfach und hat auch Rückschläge. Doch es ist es wert immer wieder neu zu hinterfragen. Wir können erkennen, was an den Aussagen falsch ist. Und dies dann hinter uns lassen. Ich habe mir angewöhnt es schriftlich zu machen. Auf der einen Seite die Aussage, die ich als Kind gelernt habe und auf der anderen Seite die Aussage, die das Gegenteil beschreibt. Auf beiden Seiten schreibe ich dann zehn Punkte auf die dafür und dagegen sprechen. Bis jetzt hatte jedesmal die Seite gewonnen, die die Aussage von früher aufhebt. Versuche es. Es geht. Mir ist bewußt, dass dies die einfachen Dinge einer Programmierung darstellen. Aber es fängt immer im Kleinen an. Immer einen Schritt nach dem anderen. Überfordere Dich nicht. Und frage auch nach Hilfe. Denn auch das darfst Du. Du brauchst kein Einzelkämpfer sein.  

 

 

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