Ritueller Mißbrauch ist

Schwerer sexueller, physischer und emotionaler Missbrauch der einher geht mit Symbolen und/oder Tätigkeiten die den Anschein haben religiös zu sein. Magie und Übernatürliches wird darin mit eingebunden. Alles zusammen wird über einen längeren Zeitraum praktiziert. Die Kinder und/oder Erwachsene leben in Angst und sind gewaltsam eingeschüchtert und bewusst verwirrt worden. Auch hier gibt es Unterschiede, je nachdem welcher Kult/Organisation dahinter steckt. Die Arten der Misshandlung findet in Ritualen statt die der Anbetung Satans dienen (muss nicht immer sein, es gibt auch andere "Götter" die dafür benutzt werden). In welcher Form auch immer. Soviel erst einmal dazu.

           Wie kann so etwas aussehen?    

Erst einmal, es ist sehr brutal, angsteinflößend und verwirrend. Je nach dem welche Gruppierung es ist sieht es auch dementsprechend anders aus. Eines ist jedoch immer gleich. Es dreht sich darum Macht auszuüben. Und es tut weh. In meinem Fall fing es sehr früh an. Ich lernte mit Schmerzen jeglicher Art umzugehen auf meine eigene Weise. Auch wenn ich nicht verstand was um mich herum so vorging. Wie soll man auch im Alter von zwei Jahren, oder jünger, wissen, dass es verboten ist Kinder zu missbrauchen in jeglicher Form. Ich wurde schon als Kleinkind mit bestimmten "Übungen" darauf vorbereitet was mir später angetan werden sollte. Ein wichtiger Bestandteil dieser "Übungen" war Schmerzen und Ekel zu ertragen und als gegeben zu sehen. Meine einzige Chance die zu überleben ohne durchzudrehen war alles, was damit zudammen hing, abzuspalten. Innerlich gut weg zu schliessen. Tat man mir weh, zum Beispiel in dem ich oralen Missbrauch über mich ergehen lassen musste, und ich war da noch sehr klein, bin ich "nach innen" weggegangen. Somit passierte es nicht "mir". Dass ich so eine Art der Dissoziation ausbilden sollte, und dass es darauf auch angelegt war war mir natürlich nicht bewusst. Ich tat es um zu überleben. Ich lernte also mit extremen Schmerzen umzugehen. Und ich meine extrem. Ich lernte auch mit Situationen umzugehen, die lebensbdrohend aus meiner Sicht waren. Wie zum Beispiel begraben zu sein bis man kaum noch Luft bekam oder ähnliches. Deren Erfinderreichtum in solchen Dingen ist enorm. Wenn dies oft genug wiederholt wird lernt man damit umzugehen. So war es bei mir. Man lernt auch mit Situationen umzugehen die absolut wiedernatürlich sind. Kein Kind würde von sich aus ein Tier "opfern" oder andere quälen. Doch auch in diesen Dingen lernt man zu überleben. Unter Drogen zu stehen ist auch normal. Ich traue heute noch keinem Organgensaft über den Weg. Klar, es trägt Spuren. Bis heute. Kerzen wird es nicht in meinem Haushalt geben. Andere bestimmte Dinge auch nicht. Zu dicht sind die Erinnerungen und ich muss mich nicht dem ausetzen was einmal Entsetzen bedeutet hat. Es ist ein weiter Weg all dies zu verabeiten. Manches ist so unglaubwürdig, dass ich selber es nicht glauben kann. Vieles tue ich in das Reich der Phantasie und weiss doch es ist passiert.

 

Ein Beispiel werde ich hier einbringen (in Ansätzen). Es gibt eine "Zeremonie" wo man als Kind mit Satan verheiratet wird. Ganz bekomme ich dies nicht mehr zusammen. Ich war ja auch nur sechs Jahre alt. Den obligatorischen Orangensaft gab es schon im Auto, am Ort angekommen wurden wir Kinder in einen Neberaum umgezogen. Weisse Kleider und so. Es wurde wie üblich gesungen, was gebetet und dann ging es los. Zwei hielten einen fest und ein dritter zeriss eine schwarze Katze über einem. Kein totes Tier. Das Blut und alles andere auch floss an einem herunter. Nicht, dass das schon sehr traumatisch war, ging es weiter. Der sexuelle und physische Missbrauch war so extrem, dass es einen Arzt danach bedurfte. Ja auch Ärzte sind dabei. Und nein, es war Unbeteiligten nicht aufgefallen. In der Schule fehlte man bis alles soweit verheilt war, dass es nicht auffiel. Diese Leute sind darin geübt es zu vertuschen. Dieser Tag war bis dahin das Schlimmste was ich erlebt hatte. Und es ist nach wie vor nicht einfach damit zu leben. Man glaubt als Kind daran. Glaubt daran, dass diese Schwüre Geltung haben. Und bricht diese auch nicht. Heute muss ich mich oft genug daran erinnern, dass es keine Gültigkeit hat und auch keine Strafen mit sich führt wenn man diese Schwüre nicht einhält. Wie gesagt ein langer Weg. Aber jeden Schritt wert den man geht. Es gibt viele solcher "Feiertage" die "Besonders" sind. Und für die Kinder und auch für einige Erwachsene ist es der reinste Horror und auch falsch. Ich glaube, kaum jemand, der nicht dabei war kann sich vorstellen welche Brutalität (Feuer ist auch sehr beliebt) und welch verschobenes Glaubenssystem dahinter steht. Und Vieles erinnere ich auch nicht. Auch dies ist ein Selbstschutz = nicht Erinnern. Leider hat man als Kind keine Chance als dem Glauben zu schenken. Man kennt ja nichts anderes. Diese Gruppierung bestimmt das ganze Leben, manipuliert es und lenkt es. Rituale gehörten für mich dazu, auch wenn ich sie fürchtete (denn dort wird einem weh getan in verschiedenster Weise), Training zu Hause gehörte dazu, und nach und nach veränderte ich mich genauso wie die mich haben wollten. Ich war ein "Werkzeug", "Spielzeug" geworden. Ohne es zu merken. Nach außen hin funktionierte ich einigermaßen aber das war auch alles. Das Idiologische Denksystem hatte ich vollkommen übernommen. Ich wusste nicht mehr, dass es falsch war bestimmte Dinge zu tun, wie zum Beispiel ein anderes Kind auf dem Altar weh zu tun, es gehörte sich so, für mich. Heute weiss ich sehr wohl wie verkehrt dies ist. Auch dass die Seele eines "geopferten" Tieres nicht in einem übergeht wenn man dessen Herz ist oder Blut trinkt weiss ich inzwischen. Dies wusste ich jedoch nicht als Kind. Wie ihr merkt gibt es doch recht viele Formen von Ritualen die auch praktiziert werden. Leider immer noch. Ich bin auch bewusst auf keine Details hier eingegangen. Und habe es auch recht oberflächlich gehalten. Ich hoffe, es ist trotzdem ein wenig deutlich geworden welche Torturen Kindern in diesen Gruppen angetan werden. Die meisten Narben sind nicht sichtbar oder gut verheilt. Und auch das ist geplant. Denn Beweise sind nicht gut für solche Leute.

 

Es gibt so viele verschieden Anlässe und so verschieden sehen auch die Zeremonien aus. Eines haben sie jedoch immer gemeinsam. Man wünscht sich Tod zu sein. Und man denkt immer es gibt keine Steigerung. Doch die gibt es immer wieder. Wenn man als Kind dachte, es könnte nichts schlimmer sein als lebendig begraben zu werden, gab es das nächste Mal eine Aktion mit Feuer. Dachte man, Tiere wären schon schlimm zu töten oder zu quälen nahmen die das nächste Mal Kinder dazu. Es gab immer ein schlimmeres Mal. Vieles wird so gut verdrängt, dass es erst Jahre später, wenn überhaupt, erinnert wird. Und jedes Mal denke ich, wie kann man so etwas tun. Dann muss man sich selber sagen: Hey, Du hast es einmal in real überlebt. Dann kannst Du diese Erinnerung auch überleben.

Vielen Dank an dieser Stelle mal an meine Freunde. Ohne euch würde ich es nicht immer schaffen. Ihr seid Klasse!

Ich durfte auch an sogenannte Sommer Camps teilnehmen. Diese Camps waren keine Ferieneinrichtungen wo man als Kind Spass hatte. Nein, ganz und gar nicht. Sie dienten lediglich dazu uns Kinder zu trainieren und weiter aufzuspalten. Das bedeutet bewußt den Zustand herzustellen, dass man als Kind nach innen weggehen kann. Also innere Persönlichkeiten auszubilden die dann übernehmen. Eben wie bei einem schweren Unfall. Leute helfen da und sind selber so doll verletzt merken es jedoch nicht. Sie funktionieren einfach. Und hinterher kann sich diese Person dann an nichts erinnern. Manchmal ist so etwas sehr hilfreich und manchmal auch lebensnotwendig. In diesen Camps wurden wir bewußt Dingen ausgesetzt die solch ein Verhalten hervor riefen. Ich kann mich an ein Mädchen, so ca. 7 Jahre alt, erinnern. Als sie kam plapperte sie munter darauf los was sie nicht alles machen wollte. Über Boot fahren zum Reiten und so weiter. Sie hatte keine Ahnung was das Für ein Camp war. Sie war das erste Mal dabei. Zwei Tage später sprach sie nicht ein Wort und schaute auch keinen mehr an. Ihr ganzer Körper war ein blauer Fleck und voller Wunden. Wir wissen nicht was man ihr angetan hatte. Doch wir wussten, dieses Mädchen war gebrochen worden. Zwei volle Tage lang. Manchmal mussten wir zusehen wenn so etwas gemacht wurde. Als Beispiel, was uns geschehen würde wenn wir nicht mitmachten. Glaubt mir, wir machten mit. Da diese Camps immer volle 6 Wochen gingen heilten auch die Wunden von dem Mädchen ab. Und die Eltern wussten was dies für ein Camp war. Es ging nur darum, dass es nicht nach außen drang. So viel zu den Sommer Camps. Ich weiss, es gibt sie noch heute. Und wie damals gut versteckt und geheim gehalten. 

 

Wenn euch jemand so etwas erzählt, hört bitte erst einmal genauer hin. Es könnte durchaus Wahrheit und keine Phantasie sein. Das Kind riskiert drakonische Strafen nur weil es jemand Außenstehenden davon erzählt. Ich weiss wovon ich rede. Die Strafen sind nicht nett. Und man lernt den Mund zu halten. Zwei verschiedene Leben zu führen und diese niemals miteinander zu vermischen. Man muss, will man überleben. Die Warnung die ich erhalten hatte war so drastisch, dass ich ins Krankenhaus kam. Wie gesagt, es kann für ein Kind lebensgefährlich sein Hilfe zu suchen. Und doch gibt es Auswege. Und eine Kinderseele, die so zerstört wurde hat immer noch Chancen zu heilen. Nicht von heute auf morgen aber sie hat. Gebt den Opfern solcher Kulte eine Chance. Mehr, als dass man ihnen glaubt, braucht es nicht. Zu oft wird es nicht geglaubt, als Phantasien einer kranken Person abgetan. Doch manchmal ist es nicht bloß Phantasie sondern Wirklichkeit. Hört gut zu. 

Danke Thorsten B., dass Du mir zugehört hast. Du warst der erste, der mir glaubte und Mut machte Hilfe zu suchen. Vielen Dank für die Zeit, die Du geopfert hast. 

     Sommercamp    

in der Regel sind Feriencamps etwas sehr Schönes für Kinder. Es gibt viele Aktivitäten die Spaß machen, Freunde die man kennen lernt und viel Natur zum geniessen. Von diesen Camps werde ich hier nicht schreiben. Es gibt Camps die bei Weitem nicht schön sind und ein ganz anderes Ziel verfolgen als es sein sollte. Ich nenne diese anderen Camps Trainingscamps. Erst einmal zur Lage so eines Trainingscamps. Die, die ich kennen gelernt habe lagen weit ab von Städten oder Ortschaften, meißt Im Wald oder an einem See und so wie ich das mitbekam auf Privatgelände. Manche hatten Blockhütten, manche Häuser. Eigentlich ein schöner Ort für Sommercamps. Am Anfang viel nur auf, dass es diziplinierter zuging bei der Zimmeraufteilung als normalerweise. Das Lachen der Kinder war nicht so häufig und so laut wie sonst. Beim Essen wurde nicht geredet, das war einer der ersten Regeln die wir zu hören bekamen. Die Zimmer oder Blockhütten durften nur verlassen werden wenn wir die Erlaubnis bekamen. Wieder eine Regel die nicht gebrochen werden durfte. Einmal die Woche wurde ein Brief nach Hause geschrieben mit vorgegebenen Text. Wie schön alles sei und so weiter. Den Brief mussten wir vorzeigen und manchmal auch neu schreiben wenn es nicht so war wie es gewünscht wurde. Das waren aber nur Kleinigkeiten im Gegensatz dazu was noch so alles passierte. Ich nannte die Camps Trainingscamps weil wir Kinder dort trainiert wurden für bestimmte Zwecke. Zwecke, die der "Kult" gebrauchen konnte. Wir mussten uns auf dem Platz versammeln und zuschauen wie ein kleiner Junge, er mag vielleicht so um sechs Jahre gewesen sein, gefoltert wurde. Und ich meine gefoltert. Er war festgebunden worden da er sonst wohl nicht mehr stehen konnte. Das ist aber nur eine Vermutung von mir. Ich weiß dies nicht genau. Dann wurde uns Kindern erklärt warum die Männer dies taten. Das war deswegen, weil der Junge nicht "weggehen" konnte. Damit war gemeint, er konnte nicht dissoziieren, nach innen weggehen. Vor unseren Augen haben die ihn dann getötet. Abgestochen wie ein Stück Vieh. Ob der Junge wirklich tot war kann ich nicht sagen. Aber für uns Kinder sah es echt aus. Und die Warnung dahinter nahmen wir mehr als ernst. Wenn einer von uns Kindern "unartig" war, dass hieß, nicht mit dem einverstanden war was gefordert wurde, z.B. ein Tier zu töten, war für uns die Folge "richtig erzogen" zu werden. Dies bedeutete Schmerzen zu ertragen in vielfältiger Form. Es gab oftmals auch einen extra Raum dafür. Die Kinderschreie aus diesem Raum vergisst wohl keiner der einmal auf so einen Trainingscamp war. Wir lernten dort absoluten Gehorsam gegenüber der Gruppe/"Kult". Ich kenne Erlebnisberichte von anderen, die ähnlich wie die meinen sind. Die auch auf solche Camps mussten. In Käfige gesperrt zu sein, oder sich wie Tiere benehmen zu müssen. Manche wurden in Käfigen in die pralle Sonne gestellt, ohne Wasser oder essen, und das für Stunden. Neben dem Kinderkäfig war dann ein anderer mit Tieren und die wurden dann vor den Augen der Kinder versorgt. Somit sollte denen beigebracht werden, dass sie weniger Wert sind wie die Tiere, oder sie sollten sich wie die Tiere benehmen. Eine gute Freundin erzählte mir diesen Vorfall. Auch ich kannte solche Käfige. Allerdings nicht im Zusammenhang mit Sonne und Tieren sondern im Zusammenhang mit Ritualen. Was in diesen Camps auch gerne gemacht wurde war uns unempfindlich gegen Feuer und andere Dinge werden zu lassen. Manchmal war man angebunden dabei und manchmal auch nicht. Aber jedesmal gingen wir Kinder über unsere Grenzen hinaus. Klar, dass die Täter schon darauf achteten, dass keine oder kaum Narben verblieben. Das hätte die Sache eventuell ja verraten können. Ich könnte noch sehr viel mehr schreiben, zum Beispiel über das Training mit Tieren. Dafür werde ich aber ein extra Menüpunkt aufmachen. Jeder kann dann entscheiden ob er darüber lesen möchte oder nicht.

 Vieles liegt aber auch noch im Dunkeln und nur langsam kommt die Erinnerung an solche Sommer zurück. Und teilweise möchte ich es auch nicht wissen. Damit lernen umzugehen ist nicht immer einfach. Ich habe jedoch Freunde, die mir auch dieses Kapitel glauben. Sie wissen, dass ich mir das nicht ausdenke. Und auch meine Therapeutin weiss, dass dies real war und nicht Phantasie.  Wenn Du auch solche Dinge erinnerst, schreibe sie auf, rede mit jemanden darüber. Es kann durchaus sein, dass es echte Erinnerungen sind die da auftauchen. Ich weiss, dass viele Ärzte und Therapeuten gerne auf das "Falsches Erinnerungs Syndrom" gehen. Also Erinnerungen, die nur in der Phantasie bestehen und nicht real waren. Auf solche höre nicht. Denn meistens sind diese Leute überfordert mit solchen Tatsachen. Ich weiss von mir, dass dies echte Erinnerungen sind und keine Phantasiegestalten. Ich weiss, es fand wirklich so statt. Ob alles echt war, was uns da gezeigt wurde sei dahin gestellt. Für uns Kinder sah es echt aus. 

Erlaube Dir selber Dir zu glauben. Und Du wirst erstaunt sein, wie viele Dir auch noch glauben.

     Inhalte eines Rituales

Da dies doch sehr unterschiedlich aussehen kann von Gruppierung zu Gruppierung, und es auch nicht einfach ist darüber zu schreiben, werde ich nur bedingt ins Detail gehen. Es gibt verschiedene Anlässe aber eines ist immer gleich. Es ist brutal, gemein und dient nur deren perversen Ideen von Macht und Sex. Ich habe nichts darin gefunden, was auch nur in Ansätzen normal ist. Ein Beispiel: Es wird ein Tier geopfert zu Ehren Satans. Dies geschieht nicht mit einem schnellen Schnitt so dass das Tier nicht leidet. Im Gegenteil. Das Tier leidet Höllenqualen, schreit, versucht zu entkommen. Aber es hat keine Chance. Das Herz wird dem Tier bei lebendigem Leibe herausgerissen. Anders kann ich es nicht ausdrücken. Das Blut wird oft auch aufgefangen. Wenn das Herz dann aufgehört hat zu schlagen, wird es auf einem Teller, bei uns war es ein silberner Teller, gelegt, und Stücke wurden davon abgeschnitten. Diese wurden dann herum gereicht zum essen, damit die Seele des Tieres und dessen Stärke in einem über geht. Die ganze Sache ist ekelig und grausam. Das Blut wurde entweder getrunken oder aber benutzt um auf uns Kindern Symbole zu malen. Sich dagegen zu wehren war nicht sinnvoll, da es sonst Strafen nach sich gezogen hätte. Dies war jedoch nicht das Schlimmste. Es wurde gesteigert dadurch, dass wir Kinder selber gezwungen wurden diese "Opfer" durchzuführen. Ein richtiges Opfer war das, welches mit einem Schnitt des besonderen Messers vollzogen war. Ein zweiter Schnitt wurde nicht geduldet. Klar, dass manche Tiere nicht gleich tod waren sonden wirklich schlimm leiden mussten. Dieses besondere Messer wurde auch an Menschen genutzt. Auf unterschiedliche Weise. Die Tiere wurden zu Ehren eines Dämones oder Satans geopfert und die Schnitte am Menshcen dienten zur Heiligung oder aber auch zur Bestrafung. Je nach dem. Meißtens folgte einer Opferung ein Sexritus. Kinder wurden gerne dafür genommen. Ich glaube ich brauche nicht zu sagen, dass es perverse Praktiken waren. Das kann sich jeder selber denken. Uns Kindern wurde versucht zu erzählen, dass es Satan so will und wir gehorchen müssen. Was für ein Blödsinn. Es war deren perverses Verlangen, nichts anderes. Sehr oft mussten wir zusehen wenn ein Kind oder ein Tier gequält wurde. Das war schlimmer als wenn wir selber dran waren. Dann konnte man nach innen weggehen. Das ging aber nicht immer wenn man zuschaute. Die Geräusche ließen sich dann nicht so leicht ausblenden. Aber auch darin bekamen wir Kinder Übung. Ja, man wird auf eine Art und Weise gefühlskalt. Man shaltet es ab. Mitfühlen ging nicht, denn ändern konnten wir es nicht. Auch nicht jedes Treffen war in einem Raum. Ich erinnere mich an eine Zeremonie an einem offenen Grab und es war Vollmond. Nicht an alle Einzelheiten aber an einige Dinge. Jemand sollte begraben werden, dass ich die Person sein sollte, wusste ich natürlich nicht. Ein großes Feuer brannte und meines Erachtens nach, wurden Körperteile und Knochen dort hineingeworfen und verbrannt. Von wem? Keine Ahnung. Ich denke mal, das Ganze hatte nur den Zweck Beweise zu entsorgen und wurde gleichzeitig genutzt um uns Kinder bei der Stange zu halten. Ich kann euch versichern, man steht Todesangst aus wenn Erde auf einem geschüttet wird. Und sich befreien war ein unmögliches Ding. Auf keine Fall tat man dies wollte man nicht bestraft werden. Es war so eine Art von Auferstehung von den Toten. Nur anders als es im christlichen Glauben gemeint ist. Für mich und uns war dies eindeutig ein Beweis wie mächtig der "Priester" war. Er hatte die Macht über Leben und Tod zu entscheiden. Klar waren es alles Tricks. Doch die waren sehr effektiv. Und wir waren Kinder. Heute weiß ich das, aber manchmal komme ich immer noch ins Zweifeln ob es nicht doch wahr war. Es war alles sehr real damals. Wenn es im Hier und Jetzt manchmal "real" wird in den Erinnerungen sage ich mir, dass es "nur" ein weiteres perverses Spiel von denen war wo es darum ging uns still zu halten. Ich kenne einige Überlebende von rituellem Mißbrauch, wo ich weiß, das dessen Erzählungen wahr sind. Viele Berichten von Opferungen ähnlicher Art wie ich und auch von Feuer und vom Begraben sein. Ich weiss, es ist schwer Beweise dafür zu finden, aber dennoch ist es so passiert. Manchmal durch Drogen verzerrt oder durch Schmerzen aber leider werden solche Dinge tatsächlich gemacht.

Es gibt auch Rituale, die an bestimmte Dinge gebunden sind. Zum Beispiel das Hochzeitsritual, habe ich oben shon beschrieben, das Weihnachtsritual, Sommer- und Wintersonnenwende und sehr vieles mehr. Geburtstage werden auch gerne genommen und eigentlich alle christlichen Feiertage. Es gibt so viele Tage die zu Ritualen benutzt werden, dass es eine ewig lange Liste werden könnte. Manche haben Inhalte und manche nicht auf dem ersten Blick. Der einzig konstante Inhalt ist der Mißbrauch in verschiedener Form. 

Aber: Es haben mehr überlebt als dass sie gestorben sind. Innerlich mag manch Überlebender solcher Gewalttaten gestorben sein, doch die Zahl derer, die reden und sich erinnern wächst ständig. Ja, es passierte auch hier in Deutschland, wer meint, dies sei nicht möglich in diesem Land. Sei sicher, es ist. Gemeinsam können wir dem vieleicht nicht Einhalt gebieten, aber wir können deren Leben so schwer wir möglich machen, damit nicht noch mehr Kinder dem ausgesetzt sind.  

                                                                                                     


 

 

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